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Montag, 7. Juli 2014

Von Geburtstagen und anderen Herausforderungen.

Nachdem ich ja meinen großen runden Geburtstag bereits im Februar überstanden habe, stand vor wenigen Tagen gleich das nächste Großereignis an. Wobei das etwas übertrieben ist, denn nicht das Fest, sondern das Ereignis an sich stellte mich vor erhebliche Rätsel. Der Geburtstags meines Vaters. Ein Runder. Auch das noch. Bei all der Liebe die ich meinem Elternteil entgegenbringe, stellt mich dieser Tag immer wieder vor große Herausforderungen.

Bei keinem anderen Menschen in meinem Umfeld tue ich mir mit Geschenken und Ideen so schwer, wie bei meinem Vater. Ein eigentlich junggebliebener Mann mit vielen Interessen und genauso vielen Abneigungen. Und genügsam. Also eine Kombi, die in Sachen Geschenke wirklich fatal ist.

So wurden alle Klassiker gewälzt und verworfen. Vom Aftershave, über die Krawatte, zur Geldspange bis hin zum Maßhemd war so ziemlich alles dabei. Kurzeitig hatte ich bereits eine Brauerei für zu Hause im Warenkorb, doch trotz der lustigen Idee machte mich deren Zukunft in der Rückseite eines Schrankes derartig traurig, dass ich es nicht übers Herz gebracht habe sie zu bestellen.

So vergingen die Tage und ich wurde immer nervöser und nervöser. Und dann kam die Rettung. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute manchmal so nah ist. Wir schenken Zeit. Zeit ist toll, Zeit macht Freude und Zeit ist wertvoller als alles, was man so im hinteren Teil eines Schrankes verstauen kann. Und da man seine Zeit auch vergnügt verbringen möchte, hab ich mich durch das Angebot von MyDays geklickt. Nach kurzer Sucher wurde ich fündig. Mit dem Schiff gehts nach Bratislava und retour. Gegessen wird auch noch. Ich freu mich schon auf unseren schönen Ausflug und werde natürlich von unseren Erfahrungen berichten. Bald gehts los. Wer auch mal mit den Liebsten Schiff fahren möchte, hier gehts zu Genuss am Fluss.




Montag, 16. Juni 2014

Ihr süßen Früchtchen

Die Hochzeit rückt näher. In immer größeren Schritten und langsam beschäftige ich mich doch auch mit der Detailplanung. So wurde am Samstag der erste Teil unserer Give Aways gekocht, abgefüllt und vorerst mal im Keller verstaut. Richtig geraten: meine Gäste bekommen ein Gläschen hausgemachte Marmelade. Mit Liebe gemacht und mit noch mehr Liebe verpackt.

Da das Obst zur Zeit besonders günstig ist, ging es Samstag morgens auf den Markt um mit 12 Kilo frischen Obstes wieder nach Hause zu wackeln. Die Gläschen hatte ich schon letzte Woche im Internet bestellt.

Ich habe bis jetzt immer nur sehr klassische Sorten eingekocht. Anlässlich unseres Give Aways habe ich allerdings etwas gewagtere Kombinationen gemacht. Wer jetzt auch Lust bekommt süße Früchte in Gläser zu füllen – hier gibts die Rezepte:

Kirsch-Vanillemarmeldade mit Lavendel


1    kg Kirschen entsteint
1/2 kg Gelierzucker 1:2
1         Vanilleschote
1 EL    Lavendelblüten
Einmachgläser und ein Schuß Rum

Die Kirschen waschen und den Stein entfernen. Zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Danach grob passieren und die Vanille und die Lavendelblüten dazugeben. Die Marmelade sollte ca. 10 Minuten sprudelnd kochen. Danach Gelierprobe machen und die Marmelade so heiß wie möglich in kalt gespülte Gläser füllen, einen Schuss Rum auf die Oberfläche geben, verschießen und auf dem Kopf erkalten lassen.








Birne-Zimtmarmelade mit Ingwer

1    kg leicht überreife Birnen
1/2 kg Gelierzucker
2 Stk.  Ingwer – etwa Daumengroß
1         Stange Zimt
Einmachgläser und ein Schuß Rum

Die Birnen schälen und entkernen und zusammen mit dem geschälten Ingwer und de Gelierzucker in einen Topf geben. Kurz aufkochen lassen und alles passieren. Den Zimt dazugeben und ca. 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Danach Gelierprobe machen und die Marmelade so heiß wie möglich in kalt gespülte Gläser füllen, einen Schuss Rum auf die Oberfläche geben, verschießen und auf dem Kopf erkalten lassen.




 Die Deckel habe ich mit verschiedenen Vintagestoffen überzogen und mit einem Band befestigt. Kurz vor der Hochzeit kommt noch ein Kärtchen dran, aber die muss ich noch basteln.




Summersale.

Kaum hat der Sommer richtig angefangen ist er auch schon da. SALE, das klingt wie Musik in den Ohren. Ich habe allerdings begonnen, mir Einkaufslisten für die 5. Jahreszeit – ja bei mir ist das der Ausverkauf und nicht der Karneval – anzulegen, um mich vor Fehlkäufen und allzu verlockenden Schnäppchen zu bewahren. Ich ertappe mich immer wieder dabei, auf unifarbene Klassiker zu setzten, anstatt blind jedes Trendteil zu jagen.

So setze ich diesen Sommer auf bequemes Schuhwerk, luftige Tops und geradlinige versitze-Blusen. Besonders verliebt bin ich in die Tunika-Bluse von COS, die derzeit leider noch nicht reduziert ist. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.


eins. Blusenkleid von & other stories.
zwei. Plisée-Top von H&M.
drei. Weiße Bikerjacke von Guess gesehen bei Ottoversand.
vier. Neon-Bikini von Zara.
fünf. Schnürschuh von COS.
sechs. Tunika-Bluse von COS, die leider noch nicht reduziert ist.

Sonntag, 1. Juni 2014

München, Munich, Minga!

München, wo Lederhosen genauso ins Stadtbild gehören wie Schickt-Micky Mamas in ihren überteuerten SUV's, wo Stadt und Land am selben Ort friedlich in Koexistenz verweilt und wo Schick und Proll manchmal doch Nachbarn sind.

München wird oft als das nördlichste Kleinod Italiens bezeichnet – und wenn man an einem sonnigen Frühsommertag durch die Stadt schlendert ist das nicht von der Hand zu weisen. München wird für mich allerdings immer etwas mehr sein, als die Stadt an der Isar, in der man die eine oder andere schöne Stunde verbringen kann. München wird für mich immer die Stadt sein in der ich meine erste und einzige Wohnung ganz für mich alleine hatte – wenn auch nur für kurze Zeit. Es wird immer der Ort bleiben, an dem ich begonnen habe auf meinen eigenen Beinen zu stehen – auch wenn es nur ein Praktikum war. Aber vor allem wird München immer die Stadt sein, in der ich meinen zukünftigen Ehemann kennengelernt habe.

Und jetzt, sieben Jahre später und dreieinhalb Monate vor dem großen Tag im September sind wir an den Ort des Geschehens zurückgekehrt. Zum Entspannen, zum Flanieren und auch um in gemeinsamen Erinnerungen zu schwelgen. Es ist schon verrückt wie vertraut und bekannt die Gassen und Plätze nach über sieben Jahren noch immer sind. Und obwohl man von Zeit zu Zeit das Gefühl hat, dass sich alles ständig ändert, ist es mehr als beruhigend zu sehen, dass manche Dinge auch einfach so bleiben wie sie sind – einfach schön!

Und obwohl sich die Isarmetropole dieses Wochenende wettertechnisch nicht unbedingt von iher besten Seite gezeigt hat, haben wir die drei freien Tage doch mehr als genossen. So würde durch die Stadt spaziert, Hugo am Viktualienmarkt getrunken, mein heißgelobter Odeonsplatz besucht und eine Mass im Englischen Garten getrunken.


So wird die Stadt immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen – auch wenn das kitschig ist, aber etwas Kitsch macht das Leben erst wirklich großartig!

Sonntag, 25. Mai 2014

Die traurige Geschichte von den Shorts.

Bevor ich mit meiner kleinen Geschichte beginne, soll eines gesagt sein: Ich besitze Shorts. Eine, ok nein, es sind sogar zwei. Sie sitzen locker und gehen bis zur Mitte meiner Oberschenkel. Und ich trage sie. Manchmal. Unter gewissen Umständen. Also wenn ich gerade im Urlaub und somit auch am Strand bin. Oder ich muss die Distanz von 900 Metern von meiner Haustür bis ins Freibad überwinden. In meine Alltagsgarderobe hat es das viel-gehypte Beinkleid allerdings nicht geschafft.


Seit das Quecksilber konstant nach oben klettert sind sie einfach überall und niemand kann sich vor ihnen in Sicherheit bringen. Die Short. Super kurz, super eng und am Besten noch super destroyed. Was an 16-jährigen Modelbeinen, die sich in Coachella im Staub wälzen entzücken und hübsch aussieht, funktioniert meiner Meinung nach im alltäglichen Großstadtdschungel nur bedingt.

So stapfen auf meinem morgendlichen Weg in die Arbeit bereits die ersten heißen Höschen an mir vorbei, die in Punkto Popo eigentlich so gut wie nichts mehr der Fantasie überlassen wird. Abgesehen davon, dass ich bis jetzt nur wenige Mädchen gesehen habe, die sich den Look wirklich leisten können, drängt sich mir immer wieder eine einzige Frage auf: Wohin gehen die Damen mit diesem doch sehr freizügigem Outfit? Ins Büro wahrscheinlich nicht. Denn obwohl ich selbst in einer Outfit-technisch sehr toleranten Branche arbeite, Minishorts könnte ich mir trotzdem nicht erlauben. Da auch noch keine Ferien sind, bleibt dann irgendwie nur noch Uni und Schule auf der Liste übrig. Lehrer möchte man da irgendwie auch nicht sein.

Wenn man jetzt bedenkt, dass zwei Generationen Frauen dafür gekämpft haben um uns Mädchen all das zu ermöglichen, was für Männer schon lange selbstverständlich ist. Dann tut es mir immer besonders weh, wenn sich junge Mädchen auf nichts anderes Reduzieren, als ihre körperlichen Attribute. Versteht mich nicht falsch, jeder soll am Ende des Tages tragen was er möchte. Aber was sagt es über eine Generation von Teenagern aus, die keine anderen Sorgen haben außer ihre halbnackten Hinterteile an den Nasen der Jungs vorbeizutragen? Ist es unbedingt notwendig sich als emanzipierte junge Frau auf zwei Backen reduzieren zu lassen? Ich glaube nein. Meiner Meinung nach gilt beim guten alten Haut zeigen noch immer der alte Grundsatz: Weniger ist mehr!

Allerdings glaube ich, dass ich mit meinem Wunsch auch diesen Sommer ziemlich alleine dastehen werde. Ich werde mir weiterhin kleine und große Arschbacken ansehen, die aus zerfetzten Jeansshorts hängen. Ich werde weiterhin jeden morgen verschiedene Cellulite-Abstufungen begutachten und mich fragen ob man sich beim "in der U-Bahn sitzen" mit zu kurzen Höschen Vaginale Infekte hohlen kann. Ich werde weiter nach dem Strand in Wien Ausschau halten und mich immer wieder Fragen wo denn die Strandpromenade ist, zu der alle unterwegs zu sein scheinen. Und all das in der Gewissheit, dass der nächste Herbst schon fast vor der Tür steht und jeder Trend irgendwann zu Ende geht ...



Hier noch der Beweis, auch ich besitze dieses Kleidungsstück, das mich regelmäßig an unserer Gesellschaft zweifeln lässt. Hier gerade auf dem Weg zum Badestrand, als eine Freundin letztes Jahr Geburtstag gefeiert hat.


Donnerstag, 8. Mai 2014

Nina Kepplinger vertritt Österreich bei der C&A Re-Imagine Design Challenge*

Diese Tage geht nicht nur der Songcontest in die finale Runde. Auch in Sachen Mode gibt es einen spannenden Wettbewerb auf europäischer Ebene. C&A gab am 17. März den Startschuss für die 2. Ausgabe der Re-Imagine Design Challenge. Dazu wurden neun hochtalentierte aufstrebende Designer aus ganz Europa aufgefordert, „die Vergangenheit neu zu interpretieren, um Inspirationen für die Zukunft zu schaffen“.


Nina Kepplinger heißt die österreichische Designerin bei der diesjährigen C&A Re-Imagine Design Challenge.  Nina verwendet nostalgische Elemente, sowie ökologische und transparente Materialien, um einen C&A-Entwurf von 1931 in ein nachhaltiges Design für heute zu verwandeln. Das Design von Nina besteht aus einem transparenten organic-silk Kleid und einer Recycling-Oversize-Jacke.

Die Elemente des ursprünglichen Designs von 1931 sind im Oberteil noch immer zu spüren. Modernisiert wurde dies durch die moderne Verarbeitungstechnik und durch die Verwendung eines Druckes. Diese bestehen aus einem Potpourri von Ninas Leben und einigen Impressionen der C&A Geschichte. Diese Print-Detailarbeit soll auch eine moderne Parallele zu 1931 darstellen.

Bei Katja ist das innovative Design von Ninali bereits in Action zu begutachten. Das luftige Kleid macht sofort Lust auf den Sommer und dank der Jacke ist man auch an kühleren Frühlingstagen richtig angezogen.


Das Voting zur C&A Re-Imagine Design Challenge läuft noch bis zum 11. Mai. Hier könnt ihr für eure Stimme für Nina abgeben – und nicht vergessen: Jede Stimme zählt!


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Mittwoch, 7. Mai 2014

Für die Mama ...

Das die Schwiegermutter in Spe nicht im selben Land wohnt, macht im Normalfall viele Dinge einfacher. Dieser Satz ist natürlich mit einem Riesen Zwinkersmiley zu verstehen. Doch wenn es um Anlässe wie den Muttertag geht, ist die Distanz von Wien nach Berlin dann doch etwas hinderlich.

Da der Muttertag schon vor der Tür steht, ist MIFLORA genau zur richtigen Zeit auf der Bildfläche aufgetaucht. Im Gegensatz zu den Großen Blumenzustellern wie Fleurop und Co. gibt es in diesem Münchner Online-Shop alles was das blumenliebende Herz begehrt. Anstatt altbackener und verstaubter Sträuße findet man hier hochwertige, designschöne und moderne Arrangements, die zum Stöbern auf der Website einladen.

Derzeit verschickt der Shop nur innerhalb Deutschlands, das hindert mich leider daran auch gleich einen Strauß für meine Mutter und auch für mich selbst zu bestellen. Denn besonders positiv überrascht war ich vom wirklich guten Preis- Leistungsverhältnis des Sortiments. Findet man bei Fleurop keinen noch so kleinen Strauß unter € 30 wird man bei MIFLORA schon ab € 19,90 fündig.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und vor dem Muttertag noch schnell ein Arrangement verschenken möchte, erhält mit dem Gutscheincode "claudialovesflowers" € 10,- Rabatt auf die Bestellung.

Die Schwiegermutter in Spe bekommt am Freitag übrigens dieses wunderschöne Bouquet mit dem klingenden Namen Summerlove: